Archive for Juli, 2007

Pause

Posted by Julian Kanth on Jul 28 2007 | Allgemein, La vie parisienne

Noch in den letzten Tagen in Paris hatte ich gedacht, ich würde das "bloggen" in Deutschland vermissen. Das war ein Irrtum. Hier habe ich überhaupt nicht die Ruhe, mich damit zu beschäftigen und so gezielt auf Themensuche zu gehen. Deshalb wird dieses Blog nun wieder in den Tiefschlaf versetzt. Vielen Dank für das fleißige Lesen und die Reaktionen. Im nächsten Jahr geht es weiter!

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Rückkehrer

Posted by Julian Kanth on Jul 19 2007 | La vie parisienne, Leben

Sacré CoeurAus Gewohnheit müsste dieser abschließende Text eigentlich beginnen mit der Feststellung „ach, wie schnell die Zeit vergeht!“. Eigentlich hätte ich auch so angefangen, aber mir ist in Paris und erst recht seit ich wieder in Deutschland bin eines klar geworden: Zeitwahrnehmung ist relativ – eine für mich wahrlich revolutionäre Erkenntnis, die ich erklären möchte.

Die 4,5 Monate in Paris sind in meiner Wahrnehmung recht langsam vergangenen. Das soll jetzt nicht heißen, dass sie sich hingezogen hätten. Es ist aber so, dass ich einfach viel Freiraum hatte, viel Zeit, um nachzudenken, Sachen zu entwickeln, sprich: ich hatte viel Zeit für mich. Das hat mir gut getan und allein schon dieser letzte Fakt lässt mich zufrieden zurückschauen auf Paris.

Die bald vier Wochen, die ich nun schon wieder in Halle bin, sind dagegen wie im Fluge vergangen. Ganz anders also, ich weiß gar nicht, wo die Zeit geblieben ist. Das wird allein schon daran deutlich, dass es so lange gedauert hat, endlich diesen Text zu schreiben. Der Alltag hat mich wieder. Und auch das genieße ich sehr.

Viel hat sich nicht geändert in meiner Umgebung, so dass der Übergang sehr leicht und fließend war. Zwischendurch denke ich immer wieder zurück und bin ein wenig traurig, dass ich in den letzten Tagen dort nicht mehr die Dinge geschafft habe, die ich mir noch vorgenommen hatte. Während der Rückfahrt mich dem Zug hatte ich gar das Gefühl, nicht richtig Abschied genommen zu haben. Immerhin sorgt das allerdings für den Ansporn, bald zurückzukehren und die „To-Do-Liste“ noch abzuarbeiten.

Eiffel-Turm am AbendZum Abschiednehmen gehört natürlich auch noch einiges an Bürokratie: Für das Erasmus-Büro musste ich einen Erfahrungsbericht schreiben. Mit viel Spaß und vielen Erinnerungen im Kopf habe ich so immerhin neun Seiten vollgeschrieben. Anschließend musste ich noch einen Brief an die Agence Imagine-R schreiben. Theoretisch geht es nämlich, wie ich erfahren habe, dass man seine Jahres-Semesterkarte kündigen kann. Die Antwort steht noch aus. Mal schauen. Außerdem steht mir nun noch bevor, meine Fotos aus den ganzen Monaten zu sortieren und nach und nach zu einem Fotoalbum zu verarbeiten. Das wird noch einige Arbeit, insbesondere weil ich mich von vielen Bildern trennen muss, um die Auswahl erträglich (für die, die sich das Ganze anschauen müssen) zu halten.

Doch bevor ich das angehe, muss ich mich noch um die Pläne für das nächste Jahr kümmern. Die erste Bewerbung habe ich schon im vergangenen Jahr abgeschickt, deshalb stehen zwei Monate schon fest – vier möchte ich allerdings insgesamt wieder aus Deutschland verschwinden.

Denn eines steht für mich inzwischen fest: Diesen Lebensstil mit einem Semester studieren und arbeiten, einem Semester Ausland, einem Semester studieren und arbeiten, einem Semester…. würde ich gerne noch fortsetzen!

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Erinnerungsstücke

Posted by Julian Kanth on Jul 01 2007 | La vie parisienne, Leben

Fünf Monate Paris, kompakt zusammengefasst in 44 Fotos.

 

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